Wir sind umgezogen!

Am Mittwoch, dem 01. Februar 2012, haben wir unseren Trainingsbetrieb im neuen Dojo aufgenommen. Man findet uns jetzt zu den unten angegebenen Zeiten auf der ehemaligen Bühne der Turnhalle des TV Fürth 1860, in der Coubertinstr. 9 – 11, 90768 Fürth.
Uns stehen nunmehr 112 qm Trainingsfläche auf neuen Matten zur Verfügung. Sobald das Dojo den letzten Schliff erhalten hat, werden wir hier die ersten Bilder einstellen.

Trainingsplan  
     
Montag 17.20 – 18.50 Uhr Kindertraining (Fortgeschrittene)
     
Montag 19.00 – 20.30 Uhr Oberstufe
     
Dienstag 19.00 – 20.30 Oberstufe Kyusho Jitsu, Bunkai
     
Mittwoch 19.00 – 20.30 Uhr Mittelstufe
     
Donnerstag 16.25 – 17.25 Uhr Kindertraining (Anfänger)
     
Donnerstag 17.25 – 18.25 Uhr Kindertraining (Fortgeschrittene)
     
Donnerstag 19.00 – 20.30 Uhr Jugend/Erwachsene
     
Freitag 17.25 – 18.25 Uhr Kinder und Jugendliche Mittelstufe
     
Freitag 18.30 – 20.00 Uhr Karate ab 30 (Unterstufe)
     
Freitag 20.00 – 21.30 Uhr Karate ab 30 (Oberstufe)
     
Training in den Ferien  
     
Montag 19.00 – 20.30 Uhr Oberstufe
     
Mittwoch 19.00 – 20.30 Uhr Mittelstufe
     
Freitag 19.00 – 20.30 Uhr Unterstufe

Bezirksmeisterschaften 2012 – Die letzte BezMS vor dem Heimspiel!

Am 28.01.2012 fanden die diesjährigen Bezirksmeisterschaften Karate im idyllischen Feuchtwangen statt. Wie nicht anders zu erwarten war, war es einer der wenigen verschneiten Tage des Jahres und so war schon allein die Anreise für 2012 ungewohnt.

Das kleine aber feine Fürther Team bestand aus 5 Startern. Leider mussten David und Selina krankheitsbedingt ihre Teilnahme absagen. So fanden sich die Fürther Robin, Alessandro, Kevin, Elias und Sven S trotz der Witterungsbedingungen rechtzeitig in der Halle am Mosbacher Weg ein.

Pünktlich um 9.00 Uhr starteten die Disziplinen auf drei Kampfflächen. Die Kampfrichter waren rechtzeitig vor dem Wettbewerb auf die erst seit 1.1.12 gültigen und umgehend anzuwendenden neuen Wettkampfregeln, welche ausschließlich die Disziplin Kumite betrafen, eingeschworen worden. Unsere Kämpfer waren ebenfalls informiert und konnten sich auf die neuen Regelungen gut einstellen.

Pünktlich um 9.00 Uhr startete der erste Fürther, Elias, in den Wettbewerb. Auch dieses Jahr bestätigte sich wieder, dass in seiner Disziplin Kata Einzel Schüler die meisten Teilnehmer gemeldet wurden. So starteten hier 22 (!) Teilnehmer in 2 Pools. Der elfjährige Elias startete mit einer gut vorgetragenen Heian Nidan. Alle drei Kampfrichter sahen ihn als Sieger und so war er schon in der nächsten Runde. Die weiteren Begegnungen der ersten Runde liefen noch,  als sich herausstellte, dass  wohl nicht immer die aufgerufenen Kämpfer angetreten waren. So wurden alle bisher durchgeführten Begegnungen annuliert und der Wettbewerb von Neuem begonnen. Leider verlor hier Elias seinen Vergleich und schied aus dem weiteren Wettbewerb aus.

Als nächstes durfte der achtjährige Alessandro in Kata Kinder ran. Immerhin waren auch hier 10 Jungs gemeldet. Auch hier war es der allgemeinen ersten Aufregung des Wettkampftages geschuldet, dass sich Alessandro versehentlich dem Niederndorfer Liam gegenüber sah und dieser die Begegnung zugegebenermaßen auch verdient gewann. Schnell zeigte sich aber auch in dieser Disziplin das Durcheinander und es wurde die Disziplin von neuem begonnen.
In der Disziplin Kata Kinder kann die Kata in jeder Runde beliebig oft wiederholt werden und so zeigte Alessandro seine Heian Nidan erst in der Begegnung gegen einen Hofstettener, kam in die nächste Runde und scheiterte hier leider erneut an dem Niederndorfer. In der Trostrunde konnte sich Alessandro den vierten Platz sichern und war für seinen Kumite-Start gut aufgewärmt und kampfbereit!

Ebenfalls in Kata ging Robin Althof auf Kampffläche 1 an den Start. In seiner Altersgruppe der Jugendlichen muß in jeder Runde eine neue Kata gezeigt werden, Wiederholungen sind nicht erlaubt. So musste er sich sehr wohl überlegen, wie viele Kata er gut vortragen kann und wie viele Runden zu erwarten sind. Nicht, dass am Schluß die Katas „aus gehen“. Erfreulicherweise wurde Robin jeweils als zweiter der jeweiligen Begegnung auf die Kampffläche gerufen, so dass er stets die Kata des Gegners sehen und seine Kata entsprechend auswählen konnte. Der dreizehnjährige Robin verlor leider schon in der ersten Runde mit seiner Heian Jondan gegen den späteren Sieger aus Lauf und kam somit schon frühzeitig in die Trostrunde. Hier zeigte er jedoch eine gute Heinan Nidan gegen einen Hofstettener und qualifizierte sich mit einer Wertung von 3:0 für den Kampf um dien dritten Platz. Hier stand er dem Laufer Sebastian gegenüber. Robin konnte sich auch hier erfreulicherweise sehr deutlich mit 3:0 durchsetzen und sicherte sich den dritten Platz in der Disziplin Kata Einzel Jugend männlich.

Dann endlich ging es an die Kumitewettbewerbe! Alessandro startete wieder auf seiner Kampffläche 3 und hatte Jutta (Niederndorf) als Hauptkampfrichterin auf der Matte. Sie rief die jungen Kämpfer erst mal zu sich und erklärte die Grenzen der Kampffläche. Da die Wettkampfregeln und die Gestik der Kampfrichter den jungen Kämpfer noch recht unbekannt sind, erklärte Jutta den jungen Kämpfern immer warum sie eine Wertung oder Strafe bekamen.

Alessandro stand im ersten Kampf einem Hemhofener gegenüber. Der Kampf ging über 1,5 Minuten. Nach Ende dieser Kampfzeit stand es 3:3 unentschieden. Da Alessandro noch zusätzlich 2 Negativwertungen wegen „Verlassens der Kampffläche“ hatte, stand zu befürchten, dass er im Entscheid der Kampfrichter unterliegt. Die Kampfrichter hatten jedoch seinen Kampfwillen und seine guten Zukis gesehen, so dass sie sich mit 2:1 Stimmen für Alessandro entschieden. Also stand Alessandro im Finale der Kumite Kinder -35 kg! Sein Finalgegner war etwa 1 Kopf größer und versuchte dennoch Alessandro nur Chudan zu treffen. Der gegnerische Nürnberger führte 1:0 als von Alessandro ein genialer Jodan Mawashi Geri einschlug! In der Altersklasse der Kinder darf aber nur berührt werden, so dass Alessandro dem Regelwerk gemäß eine Strafe statt dreier Punkte bekam. Alessandro verlor somit das Finale mit 1:0 Punkten und wurde Bezirksvizemeister! Der Mawashi war aber genial!

Bei der für 12:30 Uhr angesetzten Siegerehrung bekamen Orangegurt Alessandro und Violettgurt Robin ihre verdienten Medaillen:

Kevin war bei den Kumite Junioren – 68 kg gemeldet. Kevin startete in seine erste Begegnung gegen den Hersbrucker sehr verhalten, so dass es nach 2 Minuten Kampfzeit  unentschieden 1:1 stand. Aufgrund Kevins defensiver Kampfweise fiel der Kampfrichterentscheid leider gegen ihn aus und er musste in die Trostrunde. Hier stand ihm der Nürnberger gegenüber, den er sicher und vorzeitig mit 8:0 Punkten besiegen konnte. Im kleinen Finale (Kampf um den dritten Platz) Stand dem Fürther Kevin erneut dem Kämpfer Artur vom VfL Nürnberg gegenüber: Kevin versuchte mehrfach mit Mawashi Chudan zu punkten, doch dem Kampfrichter war keine Wertung zu entlocken. Als der Gegner dann auch innerhalb der letzten zehn Sekunden Kampfzeit aus der Kampffläche heraus trat und die laut Regelwerk zu fällende drastische Bestrafung ausblieb, war schon am Ausgang des Kampfes zu zweifeln. Nach regulärer Kampfzeit stand es letzlich 0:0 und die Kampfrichter hatten über den dritten Platz zu entscheiden. Verdientermaßen stimmten diese mit 2:1 Stimmen für Kevin! So konnte er sich doch noch die Bronzemedaille sichern.

Als letzter Starter ging der 19 jährige Sven  in der Leistungsklasse Kumite -84 kg an den Start. Die Disziplin war mit 12 Startern und dabei ein paar „Hochkaräter“, gut besetzt. So dass Sven von Anfang an konzentriert in den Wettbewerb ging. In der ersten Begegnung sicherte sich Sven auch gleich mit 4:0 einen deutlichen Sieg gegen den Kämpfer  vom KSC Nürnberg. Im direkten Anschluß wurde Sven zum nächsten Kampf gegen den Lichtenauer aufgerufen. Hier zeigte Sven 3 starke Zukis und ging somit zackig mit 3:0 Punkten in Führung. Leider konnte der Lichtenauer einen Mawashi-Geri Jodan anbringen, welcher ihn gleich 3 Punkte bescherte. Somit war Gleichstand. Doch Sven bleib dran und konnte noch rechtzeitig vor Kampfende eine weitere Wertung für einen Fausstoß erzielen. Somit war der Kampf 4:3 gewonnen und Sven stand im Finale. Im zweiten Pool kämpfte sich fast etwas unerwartet der Lichtenauer bis ins Finale vor. Doch Sven war jetzt warm gekämpft und zeigte, auch durch seinen derzeit leider erkrankten Vereinskameraden und Trainingspartner Daniel  angefeuert einen dominanten Kampf und siegte deutlich mit 6:3 Punkten. Somit ist Sven Bezirksmeister und kann nächstes Jahr im Heimspiel seinen Titel verteidigen. „Nebenbei“ verstärkte Sven auch noch die Kumite-Mannschaft des SV Nürnberg-Süd 1873. Diese junge Mannschaft konnte sich auch noch den vierten Platz sichern. So dass Sven auch hier noch ein paar erfolgreiche Einsätze extra zu absolvieren hatte.


(Sven mit rotem Gürtel)

Ich bedanke mich bei den beiden Betreuern Rolf und Tariq für die tatkräftige Unterstützung und beglückwünsche unsere Fürther Karatekas zu ihren guten Leistungen an diesem erfolgreichen Wettkampftag in Feuchtwangen.

Vereinsmeisterschaft 2011

Auch dieses Jahr fanden die Vereinsmeisterschaften unserer jungen Sportler wieder kurz vor Weihnachten statt. Leider hatten sich dieses Jahr nur 14 Teilnehmer gemeldet, trotzdem tat dies der Qualität und Engagement des Teilnehmerfeldes keinen Abbruch!

Der Wettbewerb begann fast pünktlich unter der Regie des Kampfrichtertischchefs Joachim um 16:00 Uhr. Die zwischenzeitlich Vereinsmeisterschafts-erfahrenen Kampfrichter Harald, Daniel und Tanja könnten die bestens vorbereiteten Starter unter die Lupe nehmen.

Beim Kata-Wettbewerb hatten sich, wie zu erwarten war, auch diese Jahr wieder die meisten Starter gemeldet. In zwei Pools aufgeteilt, stritten sich die routinierteren und die jüngern Karatekas in eigenen Pools um den Einzug ins Finale. Die Kampfrichter konnten den ein oder anderen Fehler, welcher wohl der Aufregung geschuldet war, feststellen. Doch entgegen der offiziellen Wettkampfregeln, wurde es den jungen Stratern erlaubt ihre Kata nochmals neu zu starten. Auch wurde das linke oder rechte Auge bei diversen „freien Interpretationen“ der Katas zugedrückt. Bei den Youngsters konnte sich Alessandro Engelhardt und Selina Guckenberger für die Finals empfehlen. Bei den Routiniers konnte sich Robin den Poolsieg und Elias den zweiten Poolplatz sichern. So standen sich im Finale die Poolsieger Robin und Alessandro gegenüber. Hier setzte sich der 13 jährige Robin knapp gegen den erst 8 jährigen Orangegurt Alessandro durch. Auch im kleinen Finale um den dritten Platz siegte der erfahrenere 12 jährige Elias gegen die 10 jährige Gelbgurtin Selina.
Auch Jakob, Justus und Selin konnten bei den Routiniers die Vorjahresleistungen bestätigen. Bei den Jüngeren zeigten Raphael und David, dass mit ihnen auch in Zukunft zu rechnen ist! Insgesamt war also festzustellen, dass gerade bei den jüngeren Karatekas großes Talent und Ehrgeiz vorhanden ist und die Routiniers sich lieber nicht auf ihren „Lorbeeren“ ausruhen sollten.

Bei den Kumitewettbewerben hatten sich leider nur wenige gemeldet. So standen sich beim Kumite mit Ansage nur Robin, Alessandro und Frederik gegenüber. Dies im wahrsten Sinne des Wortes, da hier „Jeder gegen Jeden“ kämpfen durfte/musste/sollte. Robin setzte sich mit 2 Siegen durch und wurde Erster, der junge Alessandro wurde Zweiter und auch Fredrik zeigte als Dritter eine sehr gute Leitung.

Der Freikampf wird in mehreren Einheiten regelmäßig geübt und so war es doch erstaunlich, dass sich auch hier nur 4 Starter gemeldet hatten. Neben den 3 Youngsters Alessandro, Frederik und Selina hatte sich auch der wettkampferprobte Kevin angemeldet. Da jedoch alle weiteren wettkampferfahrenen und älteren Kämpfer sich nicht gemeldet hatten, zog auch Kevin seine Meldung zurück. Und so konnte ein fairer Wettbewerb allein unter den hoffnungsvollen Nachwuchskämpfern des TV Fürth stattfinden. Selina, Frederik und Alessandro zeigten saubere Techniken, legten sehr viel Wettkampfdisziplin und Biss an den Tag. Nach den Kämpfen „Jeder gegen Jeden“ stand Alessandro als Erster, Freddy als Zweiter und Selina als Dritte fest. Bleibt zu hoffen, dass alle Drei sich auch auf Bezirksebene dem Wettbewerb zu stellen trauen. Das Zeug dazu haben alle drei allemal.

Auch dieses Jahr waren die Eltern vieler Kämpfer als zwischenzeitlich sehr fachkundiges Publikum dabei. So war auch ein würdiger Rahmen vorhanden. Wir Kampfrichter und Kampfrichtertischbesatzer warten schon heute auf die nächste Vereinsmeisterschaft und freuen uns auf die Weiterentwicklung unseres Nachwuchses.

Weihnachtsfeier 2011

All die Vorjahre hatte die Karateabteilung die Vereinsweihnachtsfeier mit vielen eigenen Anstrengungen im eigenen Dojo ausgerichtet. In Anbetracht des anstehenden Auszugs hatten wir uns überlegt, die Weihnachtsfeier mal in externen und neutralen Räumlichkeiten auszurichten.

Da unser Gast-Karateka Jutta eine Wirtschaft zuhause mit betreut, haben wir uns mal ins Fürther Umland gewagt. Jutta hatte unseren Weihnachtsfeiertisch liebevoll hergerichtet und auch die Speisekarte nach unseren speziellsten Wünschen aufbereitet. Auf welcher Speisekarte gibt’s denn noch Salzknöchle und Salzzunge?! In welcher Wirtschaft werden einem die Speisen noch mündlich vorgetragen (Vorsingen hätte noch gefehlt!)? Und abgefragt?? So war die Weihnachtsfeier auch ein Ausflug in die alte traditionelle fränkische Küche! Die Fragen nach einem abendlichen Kaffee stießen in einer fränkischen Wirtschaft zu „Stammtischunzeiten“ zwar erst mal auf Unverständnis, wurden dann aber bis in letzter Konsequenz auch gelöst.

Erfreulich war doch, dass sich Karatekas all der verschiedensten Trainingseinheiten und Ausrichtungen hier mal zusammengesetzt und einen sehr kurzweiligen Abend zusammen verbracht haben.

Die anwesenden Karatekas haben den ganzen Abend krampfhaft versucht einen seriösen Eindruck zu hinterlassen, zumal einige bessere Hälften dabei waren. Sollte dies nicht gelungen sein, bitten wir unsere Trainingspartner inständig um Entschuldigung.

(Ist man aber nicht selbst dran Schuld, den eigenen Kindergarten vorzuzeigen??)

Gefährliche Karatekas

Norbert (Benno) HELD, Michael KAISER und Harald ZEISLER
stellten sich der Herausforderung zum 2. DAN

Es gibt ja Sportarten, welche gewisse Gefahren in sich bergen und entsprechende Schutzkleidung wie z. B. Helme ( für Ballspieler, Boxer, Bobfahrer, Eishockeyplayer, Fahrradfahrer, Drachen-, Fall- und Gleitschirmflieger, Footballer, Kajakfahrer, Kampfsportler, Kletterer, Motorradfahrer, Reiter, Skifahrer und Snowboarder) erfordern. Ebenso gehören diverse Schutzbrillen für Wasser-, Rad-, Kampf-, Ski und Ballsportler zur Ausrüstung. Kopfabwärts muß man sich je nach dem mit Zahnschutz, diversen Protektoren, Handschuhen, Brust- und Tiefschutz, Nierengurt, verschiedenen Kombis, Neoprenanzügen, Schienbeinschonern, Stiefeln, Flossen und speziellen Sportschuhen versehen.

Aber das ließ unsere Karatekas eiskalt:
Barfuß, nur in weißes Leinen gehüllt, den Gi (=Karateanzug) mit einem dünnen (aber schon schwarzen) Gürtel gehalten, zogen sie am 21.05.2011 ins Dojo Hemau nähe Regensburg ein. Mit der Angst im Nacken aber dem Wissen und Können im Gepäck, denn sie haben sich lange und gründlich vorbereitet, unterzogen sie sich im Anschluss eines Lehrgangs der 2. DAN Prüfung. Dank der Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit ihrerseits, brillierte das Trio mit tollen Leistungen. Nach ordentlicher Darbietung der Grundschule (=Kihon), zeigten sie die Technikkombinationen gegen ein oder mehrere imaginäre Angreifer (=Kata) Bassai Dai und Gojushio Sho. Unter den strengen und kritischen Augen der Prüfer Harald Strauss und Helmut Waas demonstrierten sie noch die jeweilige Anwendung (=Bunkai) zu den vorgeführten Techniken, der wohl immer schmerzlichste Teil einer Prüfung… Erschöpft aber hoch verdient nahmen unsere Athleten die heiß ersehnten Urkunden zum 2. DAN entgegen. Abschließend hoben die Prüfer den Trainingsfleiß, die sauberen Techniken und die ordentliche Ausarbeitung der Angriffe und Verteidigungen lobend hervor. Da hatten die Prüfer auch allen Grund zu, denn die Jungs haben jetzt endlich den gefährlichen 2. DAN, deshalb nochmals:
Herzliche Glückwünsche (Elli).

Tekki Shodan Lehrgang beim DJK-SV Pilsach mit Joachim Merkl und Christian Conrad

Auf Anfrage des DJK-SV Pilsach leiteten Joachim Merkl und Christian Conrad (VFL Nürnberg) an diesem Samstag einen Lehrgang beim DJK-SV Pilsach. Joachim und Conni zeigten anschaulich die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der Kata Tekki Shodan. Da sich einige Prüflinge des DJK-SV Pilsach sowie deren Schwesterdojos Berngau und Hausheim in Kürze einer SOK Prüfung unterziehen, wurden die einzelnen Techniken der Kata aufgelöst und anhand verschiedener praktischer Anwendungen den Teilnehmern vorgeführt. Natürlich wurde jede Anwendung von den Teilnehmern in anschließenden Partnerübungen sofort überpüft.

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Bei den Beispielen zeigten Joachim und Conni auch was mit Kyusho möglich ist – dies fand bei den Lehrgangsteilnehmern sichtlich Anklang;  aber auch die Aufwärm-Drills ließen den einen oder anderen Teilnehmer an der eigenen Koordination zweifeln. Alle Teilnehmer wurden in der Pause vom DJK-SV Pilsach mit leckerem Kaffee und Kuchen  bewirtet.

Für alle, die es noch nicht wissen:
Joachim Merkl führt in den kommenden Monaten ähnliche Kata-Bunkai Lehrgänge zu allen Heian Katas durch: nähere Informationen gibt es hier.

Aktuelle Trainingsfotos

Trainingsfotos aus den aktuellen Unterstufen-, Mittelstufen- und Oberstufenkursen.